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Die Kirche in Niedenstein
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Die Kirche in Niedenstein

 

Die Niedensteiner Kirche

Geschichte des Christentums in Niedenstein

Im Jahre 1269 wird zum ersten Mal die Stadtkirche erwähnt. Das Patronat hatten die Herren von Elben. Nach deren Aussterben ging es auf die Hessischen Landgrafen über. Landgraf Heinrich schenkte 1343 „alle die Gärten vor der Stadt so ihm zinsbar gewesen" der Gemeinde zum Ausbau der Kirche.
Das erste Kirchengebäude war im gotischen Stil errichtet. Der hohe, spitze Turm mit seinem achtseitigen Holzhelm und den vier Erkertürmchen trug fünf Glocken. In dem aus fünf Achteckseiten gebildeten Chorabschluss stand der Hauptaltar, der wie die Kirche, der heiligen Maria geweiht war (Liebfrauenkirche). Außerdem gab es zwei Nebenaltäre.
Vor dem Unter- und Obertor Niedensteins stand jeweils noch eine Kapelle.
Im Zuge der Reformation in der Landgrafschaft Hessen-Kassel wurde die Kirche evangelisch.
Die kirchlichen Gebäude wurden im 30jährigen Krieg 1631 und 1647 von der kaiserlichen Armee unter Tilly bis auf die Grundmauern zerstört.
Um wieder einen Versammlungsort zu haben, wurde zunächst ein Notbau mit Strohdach und erst 1777 auf den alten Mauern das heutige Gotteshaus errichtet.
Somit gehören die Grundmauern unserer Kirche zu den ältesten, erhaltenen Gemäuern der Stadt.

Die heutigen Niedensteiner Kirche 

Das derzeitige Kirchengebäude wurde 1777 auf den alten Mauern errichtet.
Das handgeschnitzte Eichengestühl, die Empore und die Kanzel wurden 1831 eingebaut.

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Die Orgel mit 19 Registern wurde 1844 von Hoforgelbaumeister Wilhelm gebaut.
Nach wechselvoller Geschichte besteht das Geläut heute aus zwei Gussstahlglocken, die in den Tonlagen gis und h erklingen.
Der Holzfußboden und die Elektroheizung wurden im Zuge einer umfassenden Renovierung 1951 bis 1953 eingebaut.

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In den Jahren 1982/83 wurde der Innenraum der Kirchen noch einmal gründlich renoviert.

Das vom Holzwurm befallene kostbare Eichengestühl musste saniert und die Bleiverglasung der Fenster erneuert werden.

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Der Altar, der bis dahin ein einfacher Block aus Steinen war, wurde behauen und bekam seine heutige Form. Außerdem wurden die Bänke auf der Ostempore herausgenommen um Platz für den Posaunenchor zu schaffen. Auch wurde das 1951 abgenommene Christusbild restauriert und erhielt wieder seinen angestammten Platz.

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2008 war eine Restaurierung des Kirchturms erforderlich, dabei wurden auch die Uhr und der Wetterhahn erneuert.

(März 2014, H. Eubel und R.Spitzer)