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Kirche in Wichdorf
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Die Kirche in Wichdorf

Die Kirche in Wichdorf

Als „wahres geschichtliches Schatzkästlein des Chattenlandes“ wurde die „kleine Burgkirche von Wichdorf“ schon in einem Zeitungsartikel anlässlich ihrer 750-Jahrfeier in den achtziger Jahren des letzten Jahrhunderts bezeichnet.

Sie zählt zu den ältesten Kirchen der Region und wurde bereits im Jahre 1234 als „Harmodus plebanus in Wichtorpe“ urkundlich erwähnt.

Im Jahr 1254 stand die Kirche unter dem Patronat derer von Elben, 1443 wurde sie den Heiligen Johannes und Andreas geweiht und ab dem Jahr 1503 Johannes dem Täufer.k-DSC 0008

Das Schiff der Wichdorfer Kirche wurde 1631 von den Kroaten Tillys bis auf die Umfassungsmauern zerstört, nach dem 30-jährigen Krieg zunächst notdürftig wieder aufgebaut und im Jahr 1771 weiter verbessert. Ihre heutige Gestalt erhielt sie im Jahr 1907.

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 Besonders sehenswert sind einige Grabsteine und das Epitaph des im Jahr 1594 verstorbenen Rittmeisters Daniel Wilhelm Hess von Wichdorf und seiner Gemahlin Maria von Hardenberg. Die Reliefs der beiden sind von zahlreichen Wappen umrahmt.

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An der Nordwand ist ein Stein aus dem Jahr 1576 mit dem Reliefbild eines jungen Mädchens in damaliger Tracht zu sehen, mit einem Kranz im aufgelöst herabhängenden Lockenhaar. Der Inschrift nach ist dies der Grabstein des Fräuleins Maria Wolf von Gudensberg , von der die Sage erzählt, dass sie einst vom Blitz getötet wurde.

Der Kirchturm trägt heute drei Glocken.

Die größte der ursprünglichen Glocken war mit einer Halsumschrift über einem Rosenkranz in Lateinischen Großbuchstaben versehen, die wie folgt begann:

ZU GOTTES WORT RUFE ICH DIE LEUTE

(A.Dönch, 3.3.2014)