Veranstaltungskalender

Gottesdienste im Kirchenkreis

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Tagesfahrt nach Lutherstadt Wittenberg
wittenberg

Am 30. August unternahmen wir mit 46 Personen aus Rockshausen, Falkenberg, Hebel, Unshausen und Mardorf eine Gemeindereise in die Lutherstadt Wittenberg.

Bereits um 6.00 Uhr ging‘s los; wir durchbrachen die Nebeldecke zwischen Falkenberg und Hebel und reisten der Sonne entgegen, die uns an diesem Tag mehr verwöhnte als uns lieb war.
Ein erster Höhepunkt der Reise war das 360 Grad Panorama von Yadegar Asisi, das die Zuschauer auf einer Fläche von 15 mal 75 (!) Metern in das Wittenberg Luthers im Jahr 1517 entführt. Begleitet von Klang- und Lichtinstallationen wird der Betrachter durch Tag- und Nachtleben in Wittenberg geführt. Immer wieder entdeckt er dabei Martin Luther, wie er z.B. den Menschen die Ablassbriefe aus den Händen schlägt oder mit den päpstlichen Gelehrten diskutiert. Natürlich ist auch die Szene abgebildet, in der Luther die 95 Thesen an die Tür der Schlosskirche in Wittenberg schlägt.
Nach der Besichtigung des Panoramas machten wir uns dann auch sogleich auf den Weg durch die wunderschön hergerichtete Altstadt – über die Stadtkirche – hin zur Schlosskirche, um vor der berühmten Thesentür zu posieren. Gerne hätten wir auch das von Königin Margarete aus Dänemark eigenhändig gestickte rote Antependium gesehen, aber es lag leider nicht auf.
Weiter ging‘s in den Luthergarten, in dem 500 Bäume berühmter Persönlichkeiten, Kirchen und Institutionen gepflanzt wurden. Der Garten ist in Form einer Lutherrose angelegt und lädt ein zum Verweilen. Leider hatten wir dazu nicht viel Zeit, denn bereits gegen 16:00 Uhr mussten wir die Lutherstadt wieder verlassen, um rechtzeitig zurück in der Heimat zu sein.
Dass auf der Heimfahrt nahezu alle TeilnehmerInnen schliefen (und von Martin Luther und seiner Käthe träumten) beweist: Luther, Wittenberg und die Weltausstellung an nur einem Tag zu erleben, ist nahezu unmöglich, für Rockshäuser, Falkenberger, Hebeler und Mardörfer aber eben doch zu schaffen! Dennoch waren viele TeilnehmerInnen der Meinung: da müssen wir nochmal hin!